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Rekordwert: Die Inflation in der Eurozone steigt im Oktober 2022 auf 10,7 Prozent

Kaufkraft jetzt noch mit Gold und Silber absichern!

Die Inflation in der Eurozone hat im Oktober 2022 wieder einen neuen Höchstwert erreicht. Erstmals seit der Einführung des Euro ist die Inflation im Euroraum über die Marke von 10 Prozent geklettert.

Wie bereits in den vergangenen Monaten legten besonders die Energiepreise zu. Im Oktober betrug die Steigerung hier 41,9 Prozent. Lebensmittel verteuerten sich um 13,1 Prozent und Dienstleistungen um 4,4 Prozent.

In Deutschland betrug die Teuerungsrate laut der ARD im Oktober 10,4 Prozent.

Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/inflation-eurozone-oktober-101.html

Woher kommt die hohe Inflation in der Eurozone?

Es gibt einige Theorien, welche die Ursache der Inflation zu erklären versuchen.

Folgende Punkte haben laut Experten einen erheblichen Einfluss auf die Inflation:

  • Hohe Energie- und Rohstoffpreise
  • Hohe Produktionskosten für Waren und Vorprodukte
  • Eine massiv steigende Geldmenge

In der Geschichte der Inflation kann man erkennen, dass eine Inflation in der Regel mit einer massiven Ausweitung der Geldmenge durch die Zentralbanken einhergeht.

Ein Hauptfaktor für die Inflation (in Deutschland) in den Jahren 1914 bis 1923 war beispielsweise der Erste Weltkrieg. Es wurde mehr Geld gedruckt und der Staat nahm vermehrt Schulden auf, um diesen zu finanzieren.

Die Hyperinflation 1923 konnte erst durch eine Währungsreform, also dem Wechsel der Währung beendet werden.

Kann die Europäische Zentralbank eine weitere Steigerung der Inflation stoppen oder zumindest verlangsamen?

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Inflation in der Eurozone laut eigenen Angaben massiv unterschätzt.

Für das 4. Quartal hatte sie eine Inflation von 9,2 Prozent prognostiziert. Mit den 10,7 Prozent im Oktober liegt der Euroraum aber schon jetzt deutlich darüber.

Als Zielwert für die Inflation sieht die EZB eine Inflationsrate von 2 Prozent. Die derzeitige Rate liegt also bereits um den Faktor fünf höher.

Dieser weitere und unerwartet kräftige Anstieg der Inflationsraten verstärkt den Druck auf die EZB mit ihrem Zinserhöhungskurs fortzufahren und die dadurch weiter steigenden Rezessionsrisiken zu ignorieren.

Die EZB befindet sich in einem Dilemma. So sind vor allem stark verschuldete Euro-Länder abhängig von günstigen Zinsen, gleichzeitig heizen niedrige Zinsen die Inflation weiter an.

Wie können sich Bürger vor der Inflation schützen?

„Keine Wette war in den Jahrhunderten der Währungsgeschichte sicherer zu gewinnen als die, dass ein Goldstück, das der Inflationspolitik der Regierungen unzugänglich ist, seine Kaufkraft besser bewahren würde als eine Banknote.“

Wilhelm Röpke, deutscher Ökonom (1899-1966)

Und schon am 22. Februar 1994 sagte der damalige Vorsitzende der Federal Reserve, Alan Greenspan, vor dem US-Kongress, Gold sei „ein Wertaufbewahrungsmittel, das einen recht verlässlichen Vorsprung vor den Inflationserwartungen aufweist und im Laufe der Jahre unter anderem ein recht guter Indikator dafür war, wie sich die Inflationserwartungen entwickeln würden“.

Quelle: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/518431/Alan-Greenspan-Der-Goldstandard-ist-ein-Instrument-der-freien-Marktwirtschaft-doch-er-hat-viele-Feinde

„Ohne Goldstandard gibt es keine Möglichkeit, Ersparnisse vor der Enteignung durch Inflation zu schützen. Es gibt dann kein sicheres Wertaufbewahrungsmittel mehr.“

Alan Greenspan, ehemaliger Vorsitzender der Federal Reserve (22. Februar 1994)

Gold und Silber sind endliche physische Güter, die nur mit hohem Aufwand gefördert werden können und deren Angebot im Gegensatz zu Währungen nicht einfach immer weiter erhöht werden kann.

Das macht sie zu einer natürlichen Absicherung gegen den Wertverlust von Papiergeld.