Auvesta Blog_Was soll ich kaufen - Münzen oder Barren in Gold und Silber
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Die Grundsatzfrage bei der Investition in Edelmetalle

Deutsche kaufen so viel Gold wie nie. Laut dem Jahresbericht des World Gold Councils stieg die Goldnachfrage im vergangenen Jahr auf ein Rekordhoch.

Quelle: https://www.gold.org/goldhub/research/gold-demand-trends/gold-demand-trends-full-year-2022

Doch spätestens beim Blick auf die Produktangebote der Edelmetallhändler müssen sich interessierte Käufer die Frage stellen, in welcher Form sie am besten in Edelmetalle investieren.

Gold und Silber, sowie Platin sind wahlweise in Münzen oder als Barren in verschiedenen Stückelungen erhältlich.

Ob Barren oder Münzen – das ist für viele Anleger eine grundsätzliche Frage.

Der Maßstab für den Wert von Edelmetallen ist bei Barren genauso wie bei Münzen das Gewicht.

Gold, Silber oder auch Platin sind in Gramm oder Unzen erhältlich. Ein Barren und auch eine Münze mit 1 Unze wiegt in der Regel genau 31,1 Gramm.

Für wen ist welche Investitionsart interessant?

Als erstes unterscheiden wir zwischen Sammlerprodukten und reinen Anlageprodukten:

Sammler entscheiden sich natürlich ganz klar für Münzen.

Bei sogenannten Sammlermünzen entscheiden sich Anleger vor allem für Münzvarianten mit besonders begehrten Motiven, Sonderausgaben oder limitierte Editionen, die nur selten erhältlich und damit heißbegehrt sind.

Bei Sammlermünzen erhöht sich der Materialwert zusätzlich um den individuellen Sammlerwert. Die Wertsteigerung fällt hier also deutlich höher aus als bei reinen Anlagemünzen, wie z.B. Krügerrand, Maple Leaf, Britannia, Philharmoniker und Co.

Anlagemünzen haben also normalerweise keinen Sammlerwert, weshalb echte Sammler an ihnen kaum Interesse haben.

Für Edelmetallanleger, bei denen der Materialwert (sprich: der Gold- bzw. Silberpreis) sowie die Absicherung des eigenen Vermögens im Vordergrund stehen, sind Sammlermünzen hingegen eher unattraktiv. Hier erfreuen sich Anlageprodukte unter den Goldkäufern einer hohen Beliebtheit.

Dabei eignen sich in der Investment-Praxis als gute Anlageform Barren sowie Münzen, jedoch gibt es zwischen Anlagemünzen und Anlagebarren durchaus einige Unterschiede zu beachten:

Auvesta Goldshop Münzen Mix
Anlagemünzen – gesetzliches Zahlungsmittel mit vielfältigen Designs

Zu den beliebtesten Anlagemünzen zählen z.B. Krügerrand, Maple Leaf, Britannia oder die Wiener Philharmoniker, die alle international sehr bekannt sind.

Der Vorteil bei Anlagemünzen ist, dass sie zusätzlich zum materiellen Wert optisch sehr stark an Geld erinnern und deren Erscheinungsbild als ansprechender wahrgenommen wird. Die vielfältige Motivauswahl bietet für jeden Geschmack etwas Passendes, was sie als Geschenk deutlich attraktiver als Anlagebarren macht.

Das Erscheinungsbild von Münzen führt ebenfalls zu einer erhöhten Fälschungssicherheit, was aber zugleich zu höheren Herstellungskosten und damit auch zu höheren Prämien gegenüber dem reinen Materialwert führt.

Sehr kleine Münzen sind dabei noch kostspieliger als die größeren Varianten mit 1 Unze Gewicht.

Einige Anleger bevorzugen Goldmünzen zu Anlagezwecken auch, da hier der jeweilige Staat eine Garantie gibt, dass er die Münzen jederzeit zu einem festgelegten Nennwert zurücknimmt. Dieser Nennwert liegt allerdings in der Regel sehr deutlich unterhalb des Materialwertes. Daher ist die Eigenschaft des gesetzlichen Zahlungsmittels (legal tender) eigentlich nur von symbolischer Natur. Trotzdem sorgt diese staatliche Garantie bei einigen Kunden für zusätzliches Vertrauen.

Anlagebarren – eine stabile Wertanlage ohne hohe Prägekosten

Steht der Werterhalt des eigenen Vermögens im Vordergrund, ist eine Investition in Gold- bzw. Silberbarren für viele Kunden attraktiver als eine Investition in Anlagemünzen.

Da die Produktionskosten bei Barren nämlich geringer ausfallen, bekommt man hier in der Regel mehr Edelmetalle für sein Geld. Anders ausgedrückt: Der Preis pro Gramm fällt bei einem Barren günstiger aus als bei einer Münze der identischen Gewichtsklasse.

Barren haben also einen sehr stabilen Materialwert und die Produktion von Anlagebarren wird genauso streng kontrolliert wie die Herstellung von Anlagemünzen.

Barren sind in kleinen Stückelungen sehr gut als Tauschmittel einsetzbar. Das macht sie als Vorsorge für Krisenzeiten, in denen die Inflation Barmittel immer mehr entwertet, sehr attraktiv.

Barren in größeren Ausführungen sind dagegen vielmehr als langfristige Anlageform anzusehen. Diese lagern zur Sicherheit am besten in einem Hochsicherheitslager bzw. Zollfreilager.

Der Auvesta-Vorteil

Je schwerer ein Barren ist, desto geringer können die Kosten für Produktion, Logistik und Vertrieb kalkuliert werden. Dadurch sind kleine Stückelungen bzw. geringe Gewichtseinheiten preisintensiver als große Stückelungen.

Aus diesem Grund kaufen Anleger bei Auvesta in der Regel ein sogenanntes Bruchteileigentum an sehr großen Edelmetall-Barren (Good-Delivery-Barren), die in einem Hochsicherheitslager aufbewahrt werden. Hierbei wird dem Kunden sein Eigentum bis auf vier Nachkommastellen genau zugeordnet.

Abschließend die wesentlichen Punkte zusammengefasst:

  • Sammlerprodukte kontra reine Anlageprodukte
  • Münzen haben ein schöneres Erscheinungsbild und eignen sich besser als Geschenk
  • die Herstellungskosten sind bei Münzen höher als bei Barren
  • kleine Münzen und kleine Barren eignen sich bestens als Tauschmittel
  • große Barren sind die günstigsten Edelmetalle für langfristige Anlageformen
  • Besondere Empfehlung: Bruchteileigentum kaufen und im Zollfreilager lagern lassen