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Auvesta Edelmetalle AG informiert zum jüngsten Sanktionspaket aus Brüssel: Importverbot für russisches Gold könnte den Goldpreis nach oben treiben

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Beim jüngsten Gipfeltreffen der G7 auf Schloss Elmau hatten mit den USA und Großbritannien die Staatsoberhäupter der beiden wichtigsten Goldhandelsplätze der Welt bereits klar gemacht, dass sie Russland einen wichtigen Geldhahn abdrehen wollen: Indem sie Moskau von ihrem Goldhandel ausschließen, sollen künftig weniger Einnahmen aus Goldexporten in Putins Kriegskasse fließen. Denn Gold ist nach Energie Russlands zweitwichtigstes Exportgut und damit nicht nur eine der größten Einnahmequellen, sondern auch bedeutsamer Devisenlieferant.

Zum Zeitpunkt der G7-Abschlusserklärung hatte sich die EU noch einen Aufschub ausgebeten bezüglich der Entscheidung, inwiefern man sich dem Gold-Embargo anschließen wolle. Diese Bedenkzeit hat in der zweiten Julihälfte ihr Ende gefunden: Am 21. Juli 2022 wurde das mittlerweile siebte europäische Sanktionspaket seit Russlands Invasion in der Ukraine erlassen. Dieses beinhaltet neben Verschärfungen bestehender Wirtschaftssanktionen auch die erwartete neue Maßnahme in Form eines Importverbots für russisches Gold. Die Auvesta Edelmetalle AG erläutert, was dies für Goldanleger in Deutschland bedeutet.

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EU stoppt alle Goldimporte aus Russland

Die 27 Mitgliedstaaten der Union konnten sich nach zähem Ringen darauf einigen, sowohl Gold als auch Goldschmuck auf die Liste sanktionierter Produkte zu setzen. Mit Inkrafttreten des neuen Sanktionspakets darf also Gold mit Ursprung in Russland weder gekauft noch eingeführt oder verbracht werden. Das bedeutet, dass auch ein Kauf über Drittländer verboten ist. Lediglich für Goldschmuck für den persönlichen Gebrauch auf Privatreisen sind bei den Regelungen Ausnahmen vorgesehen.

Für die Versorgungssicherheit deutscher Goldkäufer dürfte das Embargo jedoch keine Auswirkungen haben. Denn wie auch der Zentralverband der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere kürzlich hervorgehoben hat, bezieht Deutschland sein Gold keineswegs aus Russland, sondern von sogenannten Scheideanstalten. Die Kunden der Auvesta müssen sich also keine Sorgen machen, der Nachschub bei dem Edelmetallhändler aus Holzkirchen ist für Goldsparpläne und Co. absolut gesichert.

Auvesta Edelmetalle AG: Goldpreis könnte weiter steigen

Das Prinzip von Angebot und Nachfrage greift aber auch, wenn die Versorgung grundsätzlich sichergestellt ist. Denn der Goldpreis wird nicht in Deutschland, sondern an den weltweiten Handelsplätzen festgelegt. Diese könnten durchaus auf die Veränderungen der Angebotssituation reagieren und den Goldpreis nach oben tendieren lassen. Denn Russland ist nach China der zweitgrößte Goldproduzent der Welt. Zahlen des World Gold Councils (WGC) zufolge förderte das Land im vergangenen Jahr 331 Tonnen Gold, damit entfielen zehn Prozent der weltweiten Goldproduktion auf russische Minen.

Goldpreis in Euro bereits seit Monaten im Aufwind

Störungen rund um einen derart großen Marktteilnehmer dürften nicht gänzlich ohne Auswirkungen auf die globalen Rohstoffmärkte bleiben und könnten den Goldpreis durchaus weiter stützen. Dieser befindet sich ohnedies in einem nachhaltigen Aufwärtstrend. Wie die Auvesta Edelmetalle AG bereits in einem kürzlichen Beitrag erläutert hat, konnte sich Gold in der ersten Jahreshälfte erfolgreich gegen den Abwärtstrend an den Kapitalmärkten stemmen. Während wichtige Aktienindizes wie DAX, S&P 500 oder MSCI World über die ersten sechs Monate des Jahres Verluste im zweistelligen Bereich verkraften mussten, sah die Bilanz für Gold über denselben Zeitraum geradezu rosig aus: Auf der Grundlage des Europreises erwirtschaftete das Edelmetall ein Plus von knapp acht Prozent. Eine Halbjahresperformance, die sich im aktuellen Marktumfeld mehr als sehen lassen kann und die auch die Goldsparer bei der Auvesta erfreut haben dürfte.