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Auvesta Edelmetalle AG sieht in Bitcoin und Krypto-ETF keine Konkurrenz zu Gold

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Gold gilt Anlegern seit Jahrhunderten als finanzieller Sicherheitsanker und erfolgreiches Medium der Vermögenswertbewahrung. Doch manchen erscheint das Edelmetall als zu traditionell, immer wieder versuchen sich etwa Befürworter von Kryptowährungen an Prognosen, die das Ende von Gold als bevorzugtem Wertbewahrungsinstrument voraussagen. Bitcoin und Co. sollen aus deren Sicht dem Edelmetall in absehbarer Zeit die Position an der Spitze der sicheren Investmenthäfen streitig machen. Die jüngste Veröffentlichung des ersten Bitcoin-ETF hat diesen Krypto-Verfechtern scheinbar weiteren Auftrieb gegeben. Die Auvesta Edelmetalle AG sieht derweil keinerlei Gefahr, dass Gold seine Krone als begehrtestes Reservevermögen an Bitcoin verlieren wird. Auf der Grundlage langjähriger Erfahrung zeigt der Edelmetallspezialist aus Holzkirchen die wichtigsten Gründe auf, warum weder die Kryptowährung noch deren Fondsversion eine ernstzunehmende Konkurrenz für Gold darstellt.

Auvesta Edelmetalle AG: Gold hat jahrtausendelange Erfolgsgeschichte

Mit Bitcoin hat Gold zwei Charakteristika gemein: Beide sind liquide Vermögenswerte und stellen eine begrenzt verfügbare Ressource dar. Insbesondere Letzteres ist in Zeiten, in denen Zentralbanken in historischem Umfang Geld drucken und so die Geldmenge maßgeblich erhöhen, zwar von enormer Bedeutung, denn im Gegensatz zu Fiatwährungen sind beide Assets nicht beliebig vermehrbar. Doch wie die Auvesta Edelmetalle AG hervorhebt, enden hier bereits die Gemeinsamkeiten der beiden vermeintlichen Konkurrenten um den Titel des „sicheren Anlagehafens“. Denn Gold verfügt über eine 5.000-jährige Erfolgsbilanz und hat sich über große Teile der Menschheitsgeschichte als langfristiger Vermögensspeicher bewährt.

Das Edelmetall stellt somit ein seit Jahrtausenden erprobtes Wertbewahrungsinstrument für Anlagevermögen dar und war in Zeiten politischer, sozialer und wirtschaftlicher Ungewissheit stets das Asset der Wahl für Anleger, die ihre Verlustrisiken zu minimieren suchten. Wenn andere Vermögenswerte fielen, konnte Gold in der Regel seinen Wert behalten oder gar steigern. Bitcoin hingegen ist mit seinem Einführungsdatum am 3. Januar 2009 ein absoluter Newcomer am Markt, der gegenüber dem Platzhirsch Gold so gut wie gar keine Stärken vorzubringen hat.

Auvesta Edelmetalle AG: Bitcoin kein „digitales Gold“

Denn Bitcoin hat seit seinem Start im Jahr 2009 zwar zeitweise eine geradezu schwindelerregende Wertsteigerung erlebt – im Spitzenjahr verdreizehnfachte sich der Bitcoin-Kurs sogar, nur um in der Folge wieder stark zu sinken. Derartige Schwankungen stellen jedoch das genaue Gegenteil eines Wertspeichers dar – sie charakterisieren vielmehr ein hochspekulatives Investment, mit dem sich zwar spektakuläre Gewinne, aber mindestens ebenso hohe Verlust erwirtschaften lassen. Aus Sicht der Auvesta Edelmetalle AG verdient die Kryptowährung daher alles andere als das Etikett „digitales Gold“.

Auch der jetzt aufgelegte Bitcoin-ETF, der vorerst ausschließlich in Brasilien erhältlich sein wird, wird nach Einschätzung der Edelmetallspezialisten aus Holzkirchen an dieser Situation nichts ändern. Der börsengehandelte Fonds, der den neu entwickelten Nasdaq Crypto Index NCI aus mehreren Kryptowährungen nachbilden soll, teilt die digitalen Währungen innewohnende Volatilität und kann daher dem Stabilitätsgarant Gold auf absehbare Zeit nicht das Wasser reichen. Nicht zuletzt hat das Edelmetall im Umfeld der wirtschaftlichen Folgeerscheinungen von COVID-19 seine Stärke in Krisenzeiten unter Beweis gestellt und wurde zeitweise auf Rekordhöhen gehandelt. Bitcoin hingegen hat nicht einmal bewiesen, dass es seine Position auch nur als führende Kryptowährung auf Dauer wird verteidigen können. Denn die Konkurrenz in Form von Ethereum schläft nicht, und der Kampf um Platz eins unter den digitalen Währungen ist, anders als der um den Titel „sicherer finanzieller Hafen“, noch längst nicht entschieden.