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Auvesta Edelmetalle AG zur Goldnachfrage 2021: Physisches Gold deutlich stärker gefragt als „Papiergold“ in Form von ETFs

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Wer sich den Goldpreis im vergangenen Jahr anschaut, kommt zu demselben Schluss wie auch die Auvesta Edelmetalle AG in mehreren Berichten der letzten Monate: Insbesondere im Vergleich zum überaus starken Vorjahr hat das gelbe Edelmetall 2021 eher schwach performt und kam nicht weit über die 1.800-Dollar-Marke hinaus. Doch auch wenn es preislich nur wenig Vorwärtskommen gab, erfreute sich Gold doch einer ausgesprochen robusten physischen Nachfrage, belegt beispielsweise durch die höchsten Goldmünzenverkäufe in den Vereinigten Staaten seit zwölf Jahren. Ein Trend, der durch die jüngsten Zahlen des World Gold Council (WGC) untermauert wird: Besonders Anleger, Zentralbanken und die Schmuckindustrie haben sich als rege Käufer von physischem Gold betätigt und so die weltweite Nachfrage um 10 Prozent angekurbelt. Wie die Auvesta Edelmetalle AG hervorhebt, war hingegen „Papiergold“ in Form von ETFs 2021 merklich weniger gefragt.

Starkes 4. Quartal ließ Gesamtjahresnachfrage um 10 Prozent steigen

Angetrieben wurden die guten Zahlen für das Gesamtjahr 2021 durch ein besonders starkes 4. Quartal: In den letzten drei Monaten des Jahres stieg die Nachfrage um fast 50 Prozent und erklomm damit ein 10-Quartals-Hoch. Insgesamt erreichte die weltweite Goldnachfrage 2021 einen Wert von 4.021 Tonnen, ein Plus von 10 Prozent gegenüber den 3.658 Tonnen des Vorjahres. Die Nachfrage nach dem beliebten Edelmetall erholte sich in praktisch allen Sektoren – so erlebten insbesondere die konsumgetriebenen Schmuck- und Technologiesektoren einen von Wirtschaftswachstum und positiver Konsumentenstimmung getriebenen Nachfrageanstieg. Allein in der Schmuckbranche stieg der Goldverbrauch 2021 um 52 Prozent auf 2.124 Tonnen. Auch die Nachfrage nach Gold aus dem Technologiesektor erholte sich 2021 rasch: Die Goldkäufe für industrielle Anwendungen stiegen um 9 Prozent und erreichten mit 330 Tonnen ein Dreijahreshoch.

Auch die Zentralbankkäufe übertrafen 2021 die Zahlen des Vorjahres deutlich: Eine Vielzahl von Notenbanken sowohl aus Industrienationen als auch aus Schwellenländern stockten ihre Goldbestände auf. Insgesamt kauften Zentralbanken mit 463 Tonnen 82 Prozent mehr Gold als im Jahr 2020 und hoben damit die weltweiten Goldreserven auf den höchsten Wert in nahezu 30 Jahren.

Auvesta Edelmetalle AG: Anleger setzen auf Barren und Münzen statt ETFs

Nicht nur die Zentralbanken weiteten ihre Goldbestände aus, auch Anleger und Anlegerinnen häuften Gold in bemerkenswerten Mengen an: Investitionen in Anlagegold in Form von Barren und Münzen stiegen um 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr und erreichten ein Achtjahreshoch von 1.180 Tonnen. Angekurbelt wurde die Investitionsnachfrage insbesondere von Krisenängsten, Inflationssorgen und niedrigen bis negativen Realzinsen. Diese wirkten sich in den USA und Deutschland als derart treibende Kraft aus, dass die Jahresnachfrage nach Barren und Münzen dort Rekordhöhen erreichte.

Während sich die Nachfrage 2021 in praktisch allen Sektoren erholte, bildeten ETFs die bemerkenswerte Ausnahme: Die börsengehandelten Goldfonds hatten über das Jahr gerechnet Nettoabflüsse in Höhe von 173 Tonnen zu verzeichnen, im deutlichen Gegensatz zum Rekordanstieg von 874 Tonnen im Jahr 2020. Ein Trend, der die Experten der Auvesta nicht überrascht: Der Edelmetallhändler aus Holzkirchen hat bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass „Papiergold“ in Form von Zertifikaten, Goldminenaktien, ETCs oder den in Deutschland gar nicht zugelassenen reinen Gold-ETFs physisches Gold in Sachen Sicherheit und Krisenbeständigkeit nicht das Wasser reichen kann.